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Tanja Kernweiss

Zwanzig Jahre nach dem Selbstmord des Nirvana-Sängers Kurt Cobain spürt die Fotografin Tanja Kernweiss dem Mythos um die Band nach.

Wishing Well, 2014, ongoing project

Anfang der 1990er Jahre, während die Sowjetunion zerfällt, der erste Irakkrieg entbrennt und mit dem Konflikt in Jugoslawien auch in Europa wieder Krieg herrscht, schreibt eine Band aus der amerikanischen Provinz den Soundtrack für eine Generation – und das weit über die USA hinaus. Die Songs von Nirvana, die von Verletzung, Verwirrung und der Suche nach Liebe und Anerkennung handeln, berühren damals wie heute. Zwanzig Jahre nach dem Selbstmord des Sängers Kurt Cobain spürt die Fotografin Tanja Kernweiss (*1981, DE) dem Mythos um die Band nach. Sie besucht die Orte, die einen direkten Bezug zu Nirvana haben oder erst im Nachhinein mit Bedeutung aufgeladen wurden, und zeigt in ihren Bildern die Atmosphäre und Symbole aus der damaligen Zeit sowie deren Widerhall im Heute.