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Dana Popa

Zwanzig Jahre nach der rumänischen Revolution beleuchtet Dana Popa eine Generation, die sich zwischen den gegensätzlichen gesellschaftlichen Strukturen der Vergangenheit und Gegenwart bewegt.

Our Father Ceaușescu

Mit welchen Werten identifiziert sich die post-kommunistische Jugend Rumäniens? Wo findet sie ihre Vorbilder? Welche Rolle spielen Vergangenheit und Tradition? Wo suchen die Jugendlichen ihre Zukunft? Diesen und anderen Fragen geht die Fotografin Dana Popa in ihrer Arbeit Our Father Ceaușescu nach. Zwanzig Jahre nach der rumänischen Revolution im Dezember 1989, die zum Sturz und zur Hinrichtung des Diktators Nicolae Ceaușescu und zum Ende des realsozialistischen Systems in Rumänien führte, beleuchtet Popa eine Generation, der der Kapitalismus vertrauter ist als der Kommunismus; eine Jugend, die sich zwischen den gegensätzlichen gesellschaftlichen Strukturen der Vergangenheit und Gegenwart bewegt. Mit dieser Dokumentation über eine Suche nach Identität, setzt sich die in London lebende Fotografin auch mit einem Aspekt ihrer eigenen Geschichte, mit den sozialen und kulturellen Veränderungen in ihrem Heimatland Rumänien auseinander.