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Anne Morgenstern

Die Fotografin Anne Morgenstern erforscht in der ehemaligen sozialistischen Musterstadt Hoyerswerda ein Heute, das durch das Gestern geprägt ist.

Land ohne Mitte, 2012/2013

Wie steht es um unser heutiges Bild von Ostdeutschland, 25 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung – um Stereotype von 'Dunkeldeutschland' bis 'Wendeverlierer'? Und wie viel haben diese alten und neuen Vorurteile mit der Realität vor Ort zu tun? Die Fotografin Anne Morgenstern (*1976, DE/CH) kehrte für ihre 2012/2013 entstandene Arbeit Land ohne Mitte in ihre Heimat Sachsen zurück. In der ehemaligen sozialistischen Musterstadt Hoyerswerda, die in der deutschen Erinnerung als einstiges Braunkohlezentrum und besonders als Ort der rechtsradikalen Ausschreitungen von 1991 verankert ist, erforscht sie ein Heute, das durch das Gestern geprägt ist.